7. Juli 2016

Zumbach Messgeräte erfüllen jetzt den OPC-UA-Standard

OPC UA Industrie 4.0

OPC UA STANDARD FÜR INDUSTRIE 4.0

Bereiten Sie Ihre Prüfdaten zur Dimensions-, Profil-, Durchmessermessung für neue Industrie 4.0 – Services vor. Geräte mit dem neuen OPC-UA Standard erfüllen die technischen Voraussetzungen für eine intelligenten Datenvernetzung.

ZUMBACH hat seine leistungsstärksten Messgeräte mit OPC-UA ausgerüstet. Diese gewährleisten einen einfachen, skalierbaren und sicheren Informationsaustausch mit verschiedenen Systemen in der Linie – unabhängig von Plattform oder Hersteller.

Transparentes Datenhandling – einfache Überwachung in Echtzeit

In Verbindung mit einer Software können alle M2M oder M2H erhobenen Messdaten miteinander vernetzt auf einer Ausgabeplattform gesammelt, visualisiert und ausgewertet werden. Der OPC-UA Standard verbindet die vorhandenen Schichten der Automatisierungspyramide horizontal UND vertikal. Damit sind die Anforderungen zur Industrieautomatisierung mit künftigen semantische Kommunikationsszenarien der Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) heute schon erfüllt.
Datenausgabe, Diagnose und reaktive Massnahmen finden auf einer Plattform statt. Die geschaffene Transparenz verkürzt die Reaktionszeiten bei Abweichungen und resultiert schlussendlich in wichtigen Qualitätsgewinnen.

Industrie 4.0

Morgen hat ihn jeder, ZUMBACH bereits heute

OPC hat die größte Verbreitung im Bereich der Automatisierung, ist aber technologisch
Branchenneutral auf allen Betriebssystemen lauffähig. Die Kommunikation zwischen Anlagenteilen erfolgt herstellerunabhängig und sicher. Als einer der ersten Gerätehersteller für Inline-Messung und Monitoring hat ZUMBACH OPC-UA in seine PC-basierten Systeme mit Host-Kommunikations-Protokoll integriert (ODAC, MSD, Sparktester, Computer Interface Boxen, u.a.m.) Der Standard steht ausserdem als externe Gateway-Software für Messgeräte mit Mikroprozessor und Host-Kommunikations-Protokoll zur Verfügung. Weitere, OPC-UA-unterstützende Geräte finden Sie in unserem OPC UA-Datenblatt.

 

Zumbach OPC UA Devices

 

 

 

 

 

 

OPC Unified Architecture

 

OPC UA: Meilenstein der Standardisierung für Industrie 4.0

“OPC United Architecture (OPC UA) ist der Datenaustausch-Standard für eine sichere, zuverlässige, Hersteller- und Plattformunabhängige Kommunikation. Sie ermöglicht einen betriebssystem-übergreifenden Datenaustausch zwischen Produkten unterschiedlicher Hersteller. … Mit der Einführung von Service-orientierten Architekturen (SOA) in industriellen Automatisierungssystems sorgte die OPC UA-Architektur ab 2007 für eine skalierbare plattformunabhängige Lösung welche die Vorteile von Web Services und integrierter Sicherheit mit einem einheitlichen Datenmodell kombiniert.“”

(Thomas J. Burke, President and Executive Director OPC Foundation).

OPC_UA_Logo

 

 

 

 

Die mit OPC UA erreichte Standardisierung ist ein Meilenstein in der Entwicklung von Prozessen innerhalb der Industrie 4.0. Geräte kommunizieren und agieren vernetzt. OPC UA hat in gewissen Anwendungen das Potential, die bestehende Vielfalt an Industrial-Ethernet-Protokollen durch eine direkte Verbindung zwischen Feldgeräten und Anwendung zu ersetzen.

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre unterstützt die Industrie sowie weitere Marktsegmente die Entwicklung des OPC-Standards. Die breite Zustimmung von Vertretern aus Forschung, Industrie und Verbänden zeigt, dass OPC UA eine Schlüsseltechnologie als Daten- und Informationsaustausch-Standard für das Projekt Industrie 4.0 ist.

 

OPC UA erfüllt Anforderungen der Industrie 4.0

Unabhängigkeit der Kommunikationstechnologie von Hersteller, Branche, Betriebssystem,
Programmiersprache; Unterstützung durch alle namhaften SCADA- (als Client) und SPS-Steuerungs-Hersteller (hauptsächlich als Server). Erste Clouds mit entsprechender Schnittstelle.

Skalierbarkeit zur durchgängigen Vernetzung vom kleinsten Sensor über Embedded-Geräte und SPS-Steuerung bis zu PC und Smartphones sowie Grossrechner und Cloudanwendungen.

Sicherheit der Übertragung sowie Authentifizierung auf Anwender- und Anwendungsebene.

Einheitlicher, flexibler, transparenter und effizienter Daten-Transport über etablierte
Standards (SOA über TCP/IP) mit optimierten Binärprotokoll oder mit HTTP/HTTPS-Webservices; Visualisierungsunterstützung durch verschiedene Anbieter.

Informationsmodell realer Produkte und deren Produktionsschritte dank voll vernetztem
objektorientiertem Konzept für Namensraum und Metadaten.

Konformitätsprüfbarkeit dank IEC-62541-Standard, Werkzeugen und Prüflaboren.

Auf dem Weg zum Einsatz selbstoptimierender Systeme als modulare Produktionsanlagen ist OPC UA mit seinen flexiblen Eigenschaften die Basis für weitere Entwicklungen im Kontext Industrie 4.0. Für zukünftige modulare und skalierbare Produktionsanlagen erwarten wir durch die Verwendung von OPC UA eine deutliche Vereinfachung der Anbindung solcher Anlagen an übergeordnete Systeme (MES, ERP).

 

Zumbach entwickelt für Industrie 4.0

Er ist der Begriff der Stunde. Industrie 4.0 beschreibt den 4. industriellen Paradigmenwechsel der Geschichte und lässt auf grosse Neuerungen der Datenverarbeitung hoffen. Die grossen Datenmengen, welche die Informatisierung mit Big Data hervor gebracht haben, werden künftig auf Basis intelligenter Produktionstechniken vernetzt. Im Zeitalter der Industrie 4.0 werden sich Systeme in Produktionsprozessen selbst regulieren können.

OPC_4.0

Als Entwickler und Hersteller von Mess- und Regellösungen für industrielle Anwendungen befasst sich ZUMBACH mit den neuen Lösungsansätzen zur Datenübertragung und Datenvernetzung, insbesondere mit der Erfassung und Anzeige von Messwerten verschiedener Messgeräte (Display), der Datenübertragung auf einen Kundenserver und deren Weiterverarbeitung in Berichte und Statistiken.

Dabei bilden folgende Systeme in der heutigen Industrielandschaft die Basis:

1. M2M – die Kommunikation von Maschine zu Maschine, basierend auf anerkannten Normen
2. M2H – die Kommunikation von Maschine zu Mensch, basierend auf plattformunabhängigen Anzeige-Geräten und einer Standard-Software

In der Kommunikation M2M werden auch von ZUMBACH insbesondere Feldbusse und Echtzeitethernet eingesetzt. Normen wie auch die durch Zertifizierung geforderten Massnahmen führen zur geforderten Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.

Im Bereich M2H stehen dagegen Webserver-Anwendungen im Vordergrund, welche heute in zahlreichen Systemen schon angeboten und in Zukunft durchgängig zum Zuge kommen werden. Dank des gemeinsamen industriellen Interoperabilitätsstandards bietet OPC UA auch in diesem Kontext die Grundlage für effiziente M2H-Lösungen.

Der Ansatz Industrie 4.0 und dessen Innovationszyklus geht weit über diese klassische Sichtweise hinaus:

Charakteristisch für Industrie 4.0 ist die Suche nach neuen Dienstleistungen, welche auf gesammelten Daten basiert. Der Prozess von der Datenerhebung zur Entwicklung eines neuen Services wird im Industrie 4.0 Innovation Cycle mit den Phasen: „Product Features“, „Data Analytics“ und „New Services“ abgebildet.

Industrie_4_0_prozess

In einer ersten Phase (Product Features) sind die Voraussetzungen für eine Informationsverarbeitung zu schaffen. Ein Produkt kann im Industrie 4.0-Umfeld nur eingesetzt werden, wenn es über Sensoren und ein System zur Informationsverarbeitung verfügt und mit einer geeigneten Anwendungssoftware ausgestattet ist; optional können auch Aktoren eingesetzt werden. Darüber hinaus benötigt das Produkt eine Netzwerkschnittstelle, welche eine kabellose oder kabelgebundene Netzwerkverbindung für das Produkt im Feld realisiert.

Schon jetzt unterstützen die ZUMBACH-Geräte mit dem “OPC UA Feature Data Access“ diese Grundanforderung und decken die breite Basis an Applikationen ab. Je nach Bedarf kann diese Grundfunktionalität um weitere Sicherheitsfunktionen (Verschlüsselung und Authentifizierungszertifikate anstatt nur „Basis User Authentifizierung“), Objektorientierung und weitere Features (Ereignisse, Methoden, Alarme und historischen Zugriff) ausgebaut werden.

Generieren die Messgeräte mal präzise Daten, folgt in einem zweiten Schritt die Auswertung und Ableitung genereller Szenarien aus der Fülle an Informationen (Big Data). Darauf stützend können Szenarien und innovative Ansätze zur Verbesserung entwickelt werden. Das generierte Wissen aus der Datenanalyse unterstützt die Entwicklung neuer, nutzbringender Dienstleistungen demnach entscheidend.

 

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 Der Zeitpunkt ist also ideal mit Ihnen, firmenübergreifend, weitere Eigenschaften zu definieren um für die Zukunft gewappnet zu sein.

 Werden Sie Teil dieses Prozesses und nennen Sie uns, was in Zukunft in ihrem I4.0-Fokus steht anhand dieses Fragebogens.

 

OPC UA Fragebogen

 

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